Entscheidung um Auf- und Abstieg
SK Schangel bei Harz und Heide

Zeitungsartikel Wolfenbütteler Zeitung vom 11. Mai 1988

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Am vergangenen Freitag absolvierten SK l und II ihre Oberligapunktspiele in Hambühren l. Da der Gegner durch zuletzt überraschend gute Ergebnisse auffiel, ging der SK Schangel sehr konzentriert in diese Begegnung. SK Schangel l siegte trotz knapper Einzelergebnisse sehr deutlich mit 25:7 Punkten und 73:58 Toren. Die Zweite mußte und war bemüht, gegen diesen Gegner zu Punkten, da der Klassenerhalt noch nicht gesichert ist. Nach einem 8:10 Rückstand kam es zu einer 14:10 Punkte-Führung und alles sah nach einem doppelten Punktgewinn aus. Doch eine nachteilige Schiedsrichterentscheidung sowie ein unnötiger Eigenfehler ließ nur ein Remis herausspringen. Zweifellos ein wichtiger Punkt, doch da war mehr drin.

Schon am kommenden Wochenende fällt für die Zweite eine Vorentscheidung, ob die Klasse erhalten wird. Sollte die Erste aus den Begegnungen mit TFG 38 Hildesheim III, IV und V Verlust-punktfrei hervorgehen, kann man sich im letzten Hinspiel gegen Medo Hannover sogar ein Unentschieden erlauben, um als Aufsteiger zur zweiten Bundesliga festzustehen. Doch diese Situation hat es schon dreimal gegeben und man wurde immer nur Zweiter! Wird es heuer reichen, sind Tagesform und Konzentration ausreichend vorhanden, um den langverdienten Sprung in die zweite Liga zu schaffen?

Ein hoffentlich großer Zuschauerzuspruch kann den Veilchen sehr nützlich sein! Die Heimspiele beginnen am Samstag, den 14. Mai 1988 um 16.30 Uhr im Jugendheim/ Höhenweg. Eine kostenlose Mitfahrgelegenheit für die Auswärtsspiele am Sonntag, dem 15. Mai 1988 um 8.30 Uhr ab Gasthaus "Zum Zoll" wird angeboten. Am Sonntag, dem 14. Mai 1988 präsentiert sich der SK Schangel um 14 Uhr auf der Harz und Heide-Ausstellung in Braunschweig. Die Braunschweiger-Zeitung will in ihrem Programm ein Interview plus Porträt vom SK Schangel zeichnen.

Abschließender Dank gilt unserem passiven Mitglied Lutz Schwenger, der mit guten 4:4 Punkten in Hambühren den Urlauber H.-H. Kühle gut vertrat.                             Becker