Wir über uns

 

Entstehungsgeschichte des SK Schangel  (von Georg "Schorse" Becker)

20 Jahre ist es her, dass mir meine Frau ein Tipp-Kick-Spiel zu Weihnachten schenkte. Was das für Folgen hatte, konnte sie nicht ahnen.

Am 28.12.1976, einem Freitagabend, nahm ich das Spiel mit zum Stammtisch ins Hotel ,,Zum Schwan", um ein paar Runden auszuspielen. Meine Freunde waren ganz begeistert, schließlich kannten sie das Spiel aus ihrer Knabenzeit. Im Laufe des Abends wurde ein Beipackzettel studiert, der besagte, dass es bundesweit Tipp-Kick-Clubs gibt, die in mehreren Ligen um Tore und Punkte kämpften. Auch gab es schon damals diverse Einzelmeisterschaften, deren Höhepunkte die Deutsche Einzelmeisterschaft war. Diese Tatsache war Grund genug, einen eigenen Verein zu gründen.

Sicherlich dauerte es noch einige Wochen, bis der Schriftverkehr erledigt war und man im Deutschen Tischfußballverband aufgenommen wurde, doch der 28.12.1976 galt als Gründungsdatum.

Am Karfreitag, 08.04.1977, bestritt man die ersten Freundschaftsspiele bei der TFG 38 Hildesheim, dem damaligen deutschen Mannschaftsmeister. Georg Becker, Bernd Saust, Dietmar Geißler und Andreas Schulz waren die ersten Veteranen, die sich im Spiel mit anderen Kickern maßen! In den Rückspielen kamen dann Klaus-Dieter Drosdziok, Uwe Reulecke, Martin Dierker und Ralph Becker zum Einsatz. Klar, dass man im ersten Jahr viel Lehrgeld zahlte, doch es gab eine stetige Leistungssteigerung. Regelmäßiges Training und eine interne Meisterschaft, deren erster Sieger Werner Isensee hieß, trugen dazu bei.

Schon in den ersten Jahren zeichnete sich ab, dass sich auch Damen bzw. Mädchen an das Spiel wagten; später stellte der SK Schangel die einzige Damenmannschaft der Welt. Die Damen wurden niemals Tabellenletzter! Ansonsten lag der allgemeine Erfolg im oberen Mittelfeld der Vereinsskala.

Führend war und ist man im organisatorischen Bereich. 19 Eulenspiegel-Pokalturniere, diverse Nachwuchsturniere und 4 Deutsche Meisterschaften sprechen eine deutliche Sprache. Langjährige Clubreisen nach Travemünde, wo man sogar auf einer Sandbank kickte und den heute unschlagbaren Mannschaftsmeister Concordia Lübeck aufbaute, sowie Wanderungen, Grillabende und andere Aktivitäten gehören zum beliebten Programm der Mitglieder.

Auch spielt man von Anfang an Hallenturniere, die zu 80 Prozent erfolgreich ausgetragen wurden.